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Telekom im Test 2026

Größtes Festnetz Deutschlands mit DSL fast überall und wachsendem Glasfasernetz

  • Telekom Deutschland GmbH
  • Bonn
  • seit 1995
8,5von 10
Redaktionswertung
Zum Anbieter

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Stand: Oktober 2026

Kurzfazit

Die sichere Wahl, wenn Verfügbarkeit, Netzqualität und Service wichtiger sind als der Preis. Wer vor allem günstig surfen will und an seiner Adresse Kabel oder einen Glasfaser-Wettbewerber bekommt, zahlt woanders deutlich weniger.

Vorteile

  • DSL im eigenen Netz fast flächendeckend, Glasfaser wächst
  • Glasfaser bis 1.000 Mbit/s Download und 500 Mbit/s Upload
  • Eigenes Netz, eigene Techniker, dichtes Shop-Netz
  • 16 bis 1.000 Mbit/s, bundesweit dieselben Preise

Nachteile

  • Regulär am teuersten: DSL 250 kostet 56,95 Euro pro Monat
  • Router nicht im Preis, Miete oder Kauf kommt obendrauf
  • Bereitstellungspreis 69,95 Euro bei Glasfaser

Kurzfazit

Die Telekom betreibt das größte Festnetz Deutschlands und ist an fast jeder Adresse buchbar: DSL mit bis zu 250 Mbit/s nahezu flächendeckend, Glasfaser bis 1.000 Mbit/s in immer mehr Ausbaugebieten. Dafür verlangt sie die höchsten Regulärpreise im Vergleich, und der Router ist nicht im Tarif enthalten. Wer Netzqualität, eigene Techniker und Service vor Ort schätzt, bekommt hier das rundeste Paket. Wer vor allem günstig surfen will, findet an Adressen mit Kabel oder Wettbewerber-Glasfaser bessere Preise.

Leistungen & Konditionen

Die DSL-Tarife heißen MagentaZuhause S bis XL. Regulär kosten sie 39,95 Euro (S, 16/2,4 Mbit/s), 44,95 Euro (M, 50/20 Mbit/s), 49,95 Euro (L, 100/40 Mbit/s) und 56,95 Euro (XL, 250/40 Mbit/s) pro Monat. Zum Abruf galt in den ersten drei Monaten ein Aktionspreis von 9,95 Euro, der Regulärpreis greift ab dem vierten Monat (Stand: Oktober 2026).

Die Glasfaser-Tarife reichen von Glasfaser 150 (150/75 Mbit/s, 47,95 Euro) über 300 (52,95 Euro) und 600 (62,95 Euro) bis Glasfaser 1.000 mit 1.000/500 Mbit/s für 72,95 Euro pro Monat. Auch hier zahlst du in den ersten drei Monaten weniger, nämlich 19,95 Euro. Bei Glasfaser kommt ein Bereitstellungspreis von 69,95 Euro hinzu.

Die Standardlaufzeit beträgt 24 Monate. Auf der Tarifseite lassen sich zusätzlich Varianten mit 12 Monaten und ohne Vertragslaufzeit filtern, die zu anderen Preisen angeboten werden. Ein Router ist nicht enthalten: Du mietest oder kaufst einen Speedport oder nutzt dank Routerfreiheit ein eigenes Gerät. Zum Abruf gab es eine Routergutschrift von 100 Euro.

Vorteile

  • Verfügbarkeit. Kein anderer Anbieter erreicht so viele Adressen mit eigenem Netz. Wo nichts anderes geht, geht meist noch Telekom-DSL.
  • Glasfaser mit starkem Upload. 500 Mbit/s im Upload beim Top-Tarif, das ist für Cloud-Backups und Videokonferenzen spürbar.
  • Eigene Infrastruktur. Störungen werden im eigenen Netz behoben, ohne Umweg über einen Vorleister. Dazu kommt ein dichtes Shop-Netz.
  • Einfache Tarifstruktur. Vier DSL- und vier Glasfaser-Stufen, bundesweit gleiche Preise.

Nachteile

  • Preis. 56,95 Euro für 250 Mbit/s DSL und 72,95 Euro für Gigabit-Glasfaser liegen deutlich über Vodafone, o2 oder PŸUR.
  • Router extra. Miete oder Kauf eines Speedports erhöht die monatlichen Kosten, sofern du kein eigenes Gerät hast.
  • Bereitstellungspreis. 69,95 Euro bei Glasfaser-Neuanschlüssen.

Wie wir bewertet haben

Preis-Leistung (6,8): Die Telekom ist in jeder Geschwindigkeitsklasse der teurere Anbieter, und der Router kommt obendrauf. Die hohe Netzqualität rechtfertigt einen Aufschlag, aber nicht in dieser Höhe.

Geschwindigkeit & Technik (9,0): Glasfaser bis 1.000/500 Mbit/s und DSL bis 250 Mbit/s auf eigenem Netz. Abzug, weil Wettbewerber im Glasfaserbereich bereits 2 Gbit/s anbieten.

Verfügbarkeit (9,8): DSL praktisch überall, Glasfaser wächst stetig. Mehr Abdeckung bietet niemand.

Service & Vertrag (8,8): Eigene Techniker, Shops vor Ort, Laufzeitvarianten mit 12 und 24 Monaten sowie ohne Laufzeit. Abzug für den Bereitstellungspreis und die kurze Aktionsphase von nur drei Monaten.

Für wen geeignet

Die Telekom passt zu dir, wenn du außerhalb der Kabelgebiete wohnst, einen stabilen Anschluss mit Service vor Ort willst und bereit bist, dafür mehr zu zahlen. Auch für Haushalte, die Festnetz, Mobilfunk und TV aus einer Hand bündeln möchten, ist sie der naheliegende Kandidat. Wenn an deiner Adresse Kabel-Gigabit oder Glasfaser eines Wettbewerbers liegt und du keinen Wert auf Telekom-Service legst, sparst du woanders jeden Monat spürbar Geld.

Telekom

Größtes Festnetz Deutschlands mit DSL fast überall und wachsendem Glasfasernetz

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Quellen

Häufige Fragen zu Telekom

Was kostet Internet bei der Telekom?

MagentaZuhause DSL beginnt regulär bei 39,95 Euro pro Monat (S mit 16 Mbit/s) und reicht bis 56,95 Euro für 250 Mbit/s. Glasfaser kostet regulär 47,95 bis 72,95 Euro pro Monat. In den ersten drei Monaten gelten Aktionspreise von 9,95 bzw. 19,95 Euro (Stand: Oktober 2026).

Ist bei der Telekom ein Router dabei?

Nein. Du mietest oder kaufst einen Speedport oder nutzt einen eigenen Router. Zum Abruf gab es eine Routergutschrift von 100 Euro (Stand: Oktober 2026).

Wie lange ist die Vertragslaufzeit?

Standard sind 24 Monate. Die Telekom bietet auf der Tarifseite auch Varianten mit 12 Monaten und ohne Vertragslaufzeit an, dann zu anderen Konditionen.

Bekomme ich Telekom-Glasfaser an meiner Adresse?

Das zeigt nur der Verfügbarkeitscheck mit deiner Adresse. Die Telekom baut Glasfaser schrittweise aus; wo noch kein Glasfaser liegt, bekommst du DSL mit bis zu 250 Mbit/s.

Alternativen im Internet-Vergleich

  • Platz 2Preis-Leistung
    o2 Logo

    o2

    Lohnt sich vor allem für o2-Mobilfunkkunden: Mit dem dauerhaften Rabatt gehören die Tarife zu den günstigsten im Markt. Ohne Rabatt Mittelfeld, der Router kommt extra. Wer eine FRITZ!Box inklusive will, ist bei 1&1 besser bedient.

  • Platz 3
    1&1 Logo

    1&1

    Passt, wenn du einen Anschluss mit Router willst und zwischen Aktion und Festpreis wählen möchtest. Fremde Netze bedeuten hohe Verfügbarkeit, bei Störungen aber einen Zwischenschritt mehr; Kabel ist oft schneller fürs Geld.

  • Platz 4Beliebt
    Vodafone Logo

    Vodafone

    Erste Wahl, wenn an deiner Adresse Kabel liegt und du viel Bandbreite für wenig Geld willst; planbare Preise bieten die Flat-Tarife statt der Aktionen. Wer Kabel-Auslastung fürchtet oder Glasfaser bekommt, fährt anderswo ruhiger.