Topvergleiche
Private Internet Access Logo
Preis-LeistungPlatz 4 von VPN

Private Internet Access im Test 2026

Günstiger US-Anbieter mit unbegrenzt vielen Geräten und drei Deloitte-Audits

  • Private Internet Access, Inc.
  • Denver
  • seit 2010
8,4von 10
Redaktionswertung
Zum Anbieter

Anzeige · Wir erhalten ggf. eine Provision. Mehr erfahren

Stand: Oktober 2026

Kurzfazit

Für 1,79 Euro pro Monat gibt es unbegrenzt viele Geräte, Streaming-Server und drei Deloitte-Audits. Wer den US-Sitz und den Kape-Konzern nicht akzeptieren will oder nur ein Monatsabo sucht, ist bei Mullvad oder Proton besser dran.

Vorteile

  • 1,79 Euro pro Monat im 39-Monats-Tarif (70 Euro gesamt)
  • Unbegrenzt viele Geräte gleichzeitig mit einem Konto
  • No-Logs dreimal von Deloitte geprüft, zuletzt Dezember 2025
  • Server in 113 Ländern, alle RAM-only, Apps Open Source

Nachteile

  • Firmensitz in den USA, Mutterkonzern Kape Technologies
  • Deutsche Website zeigt US-Dollar, Euro erst im Checkout
  • Dedizierte IP und Antivirus kosten extra
  • Monatsabo mit 11,69 Euro vergleichsweise teuer

Kurzfazit

Private Internet Access, kurz PIA, gehört zu den ältesten VPN-Diensten: 2010 in den USA gestartet, seit 2019 Teil des Konzerns Kape Technologies, der auch ExpressVPN und CyberGhost besitzt. Der Dienst kombiniert einen sehr niedrigen Langzeitpreis mit unbegrenzt vielen gleichzeitigen Verbindungen, RAM-only-Servern in 113 Ländern und einer No-Logs-Policy, die Deloitte dreimal geprüft hat, zuletzt im Dezember 2025. Im Tarif über 3 Jahre plus 3 Gratismonate zahlst du 70,00 Euro, also 1,79 Euro pro Monat (Stand: Oktober 2026). Der US-Sitz ist der größte Vorbehalt.

Leistungen & Konditionen

PIA verkauft einen einzigen Tarif in drei Laufzeiten. Die deutsche Website rechnet in US-Dollar vor, die Euro-Beträge stehen auf der Bestellseite (Stand: Oktober 2026):

  • 3 Jahre plus 3 Monate (39 Monate): 1,79 Euro pro Monat, 70,00 Euro einmalig im Voraus. Die drei Gratismonate gibt es nur beim ersten Kauf; danach verlängert sich das Abo jeweils für drei Jahre zum dann gültigen Dreijahrespreis.
  • 1 Jahr: 3,49 Euro pro Monat, 41,88 Euro im Voraus, Verlängerung jährlich.
  • 1 Monat: 11,69 Euro, monatlich kündbar.

Der Langzeittarif gilt nur für Neukunden. Dazu kommt eine 30-Tage-Geld-zurück-Garantie, laut AGB nicht für Käufe über den Apple App Store, Geschenkkarten oder Drittanbieter-Deals. Eine Gratis-Version gibt es nicht.

Ein Konto deckt unbegrenzt viele Geräte gleichzeitig ab. Server stehen in 113 Ländern, darunter einige virtuelle Standorte, deren Hardware physisch woanders steht, etwa Indien über Singapur und Großbritannien. Alle Server laufen laut PIA ausschließlich im RAM und hängen an einem 10-Gbit/s-Netz. Protokolle sind WireGuard und OpenVPN. In den Apps stecken ein erweiterter Kill-Switch, der Werbe- und Malware-Blocker MACE, Split-Tunneling, Multi-Hop über zwei RAM-Server, Verschleierung per SSL-Schicht, Portweiterleitung auf ausgewählten Servern und Automatisierungsregeln für bestimmte WLANs. Für Streaming gibt es optimierte Server in gut zehn Ländern und Smart DNS für Fernseher. Eine dedizierte IP-Adresse und ein Antivirus kosten extra. Apps gibt es für Windows, macOS, Linux, Android, iOS, Android TV, Fire TV und Apple TV, dazu Erweiterungen für Chrome und Firefox sowie Anleitungen für Router.

Vorteile

  • Sehr günstig bei langer Laufzeit: 70,00 Euro für 39 Monate sind 1,79 Euro pro Monat, rund die Hälfte von Proton VPN im 24-Monats-Abo.
  • Unbegrenzt viele Geräte: Ein Konto für die ganze Familie samt Fernseher, ohne Verbindungslimit.
  • Dreifach geprüfte No-Logs-Policy: Deloitte hat Server und Managementsysteme im Juni 2022, Anfang 2024 und mit Abschluss am 19. Dezember 2025 untersucht. Die Berichte liegen im Kundenkonto.
  • RAM-only und Open Source: Alle Server laufen ohne Festplatte, die Apps stehen unter GPLv3- beziehungsweise MIT-Lizenz.

Nachteile

  • US-Gerichtsstand und Kape-Konzern: Sitz in Denver, Colorado, Mutterkonzern Kape Technologies. Wer maximale Distanz zu US-Behörden will, hat hier die schwächste Ausgangslage der drei Anbieter.
  • Preise in US-Dollar: Die deutsche Seite nennt Dollarbeträge, erst die Bestellseite zeigt Euro.
  • Extras kosten: Dedizierte IP und Antivirus sind kostenpflichtige Zusätze.
  • Teures Monatsabo: 11,69 Euro monatlich, mehr als das Doppelte von Mullvad.

Wie wir bewertet haben

Preis-Leistung (9,0): 1,79 Euro pro Monat über 39 Monate bei unbegrenzt vielen Geräten ist der niedrigste Preis in unserem Vergleich. Abzug für das teure Monatsabo und dafür, dass der Preis nur im Voraus und nur für Neukunden gilt.

Datenschutz & Sicherheit (8,0): Drei Deloitte-Audits, RAM-only-Server, Open-Source-Apps und laut PIA bislang keine herausgegebenen Nutzerdaten trotz wiederholter Gerichtsvorladungen. Der US-Sitz und die Zugehörigkeit zu Kape Technologies kosten Punkte.

Geschwindigkeit & Server (8,0): WireGuard, 10-Gbit/s-Server und 113 Länder. PIA nennt keine Serverzahl und nutzt einige virtuelle Standorte; unabhängige Messungen haben wir nicht herangezogen.

Funktionen & Streaming (9,0): Unbegrenzte Geräte, Streaming-Server, Smart DNS, MACE, Split-Tunneling, Multi-Hop, Portweiterleitung und TV-Apps. Abzug, weil dedizierte IP und Antivirus extra kosten.

Bedienung & Support (8,0): Website auf Deutsch, Apps für alle gängigen Plattformen, Live-Chat rund um die Uhr. In welchen Sprachen der Chat antwortet, sagt PIA nicht.

Für wen geeignet

PIA passt für Familien und Haushalte mit vielen Geräten, die ein günstiges VPN mit Streaming-Servern suchen und drei Jahre im Voraus zahlen können. Auch für Smart-TVs und Streaming-Sticks ist PIA mit eigenen Apps und Smart DNS gut aufgestellt. Wer Wert auf nachprüfbare No-Logs-Angaben legt, bekommt sie hier mit drei Deloitte-Berichten.

Nicht die richtige Wahl ist PIA für alle, denen ein Anbieter außerhalb der USA wichtig ist oder die dem Kape-Konzern misstrauen; hier sind Mullvad oder Proton VPN die bessere Adresse. Wer nur einen Monat braucht, zahlt bei Mullvad weniger als die Hälfte.

Quellen

Häufige Fragen zu Private Internet Access

Was kostet Private Internet Access?

Im Tarif über 3 Jahre plus 3 Gratismonate zahlst du 70,00 Euro im Voraus, das sind 1,79 Euro pro Monat für 39 Monate (Stand: Oktober 2026). Das Jahresabo kostet 41,88 Euro (3,49 Euro pro Monat), das Monatsabo 11,69 Euro. Die Gratismonate gibt es laut PIA nur einmal, danach verlängert sich das Abo jeweils für drei Jahre. Die deutsche Website zeigt die Preise in US-Dollar, die Euro-Beträge erscheinen auf der Bestellseite.

Wie viele Geräte kann ich mit PIA gleichzeitig nutzen?

Unbegrenzt viele. PIA erlaubt mit einem Konto beliebig viele gleichzeitige Verbindungen. Apps gibt es für Windows, macOS, Linux, Android, iOS, Android TV, Fire TV und Apple TV, dazu Erweiterungen für Chrome und Firefox und Anleitungen für Router.

Speichert PIA Protokolle, obwohl der Sitz in den USA ist?

Laut eigener Angabe nicht, und das wurde geprüft: Deloitte Audit Romania hat Servernetz und Managementsysteme im Juni 2022, Anfang 2024 und zuletzt mit Abschluss am 19. Dezember 2025 untersucht. Die Server laufen ausschließlich im RAM, Daten verschwinden beim Neustart. PIA gehört allerdings zum Konzern Kape Technologies, der auch ExpressVPN und CyberGhost besitzt, und unterliegt dem Recht des US-Bundesstaats Colorado.

Funktioniert Netflix mit Private Internet Access?

PIA betreibt streaming-optimierte Server in gut zehn Ländern, darunter USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Japan, und wirbt mit Netflix-Zugang. Für Fernseher gibt es Smart DNS. PIA weist auf der eigenen Netflix-Seite aber darauf hin, dass der Zugriff über Server in einem anderen Land gegen Nutzungsbedingungen verstößt, und Netflix sperrt VPN-Adressen laufend.

Gibt es bei PIA eine Geld-zurück-Garantie oder eine Gratis-Version?

Eine Gratis-Version gibt es nicht. Die Geld-zurück-Garantie gilt 30 Tage ab Kauf und laut Bestellseite nur für Neukunden. Käufe über den Apple App Store, Geschenkkarten oder Drittanbieter-Deals sind laut AGB von der Rückerstattung ausgenommen.

Alternativen im VPN-Vergleich

  • Platz 1Testsieger
    Surfshark Logo

    Surfshark

    Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis der vier für Haushalte mit vielen Geräten: ein Abo, beliebig viele Verbindungen, solide Prüfungen. Wer deutschen Chat-Support oder einen öffentlichen Prüfbericht will, ist bei CyberGhost besser.

  • Platz 2
    Proton VPN Logo

    Proton VPN

    Schweizer Datenschutz, jährliche No-Logs-Audits, riesiges Servernetz und ein brauchbarer Gratis-Tarif. Wer mehr als 10 Geräte schützen will oder den Preissprung nach 24 Monaten scheut, fährt mit PIA oder Mullvad besser.

  • Platz 3Beliebt
    ExpressVPN Logo

    ExpressVPN

    Technisch die stärkste der vier: eigenes Protokoll, RAM-only-Server, viele Prüfungen, im Test am schnellsten. Der Preis gilt nur 28 Monate; wer danach bleibt oder viele Geräte braucht, zahlt bei Surfshark weniger.