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Platz 9 von VPN

PureVPN im Test 2026

Günstiger VPN seit 2007 mit über 6000 Servern und KPMG-geprüfter No-Logs-Politik

  • GZ Systems Ltd.
  • Road Town, Britische Jungferninseln
  • seit 2007
7,4von 10
Redaktionswertung
Zum Anbieter

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Stand: Oktober 2026

Kurzfazit

Sehr günstiger 27-Monats-Tarif, großes Netz und mehrfach geprüfte No-Logs-Politik. Die Logging-Affäre von 2017 und gesammelte Metadaten bleiben ein Makel; wer maximale Privatsphäre will, nimmt Mullvad oder Proton VPN.

Vorteile

  • 1,85 Euro pro Monat im 27-Monats-Tarif (Standard)
  • Viertes No-Logs-Audit 2023, KPMG-Prüfbrief veröffentlicht
  • Über 6000 Server, 10 Geräte, 31 Tage Geld-zurück
  • Sitz auf den Britischen Jungferninseln, 24/7 Live-Chat

Nachteile

  • 2017 Verbindungsdaten ans FBI geliefert trotz No-Logs
  • Speichert Verbindungstag, Provider und Datenmenge
  • Verwirrende Tarife: drei Stufen, Add-ons, Euro/Dollar-Mix
  • Verlängerung teurer: 41,10 Euro pro Jahr (3,43 Euro/Monat)

Kurzfazit

PureVPN gehört zu den ältesten VPN-Diensten am Markt: 2007 gestartet, heute betrieben von der GZ Systems Ltd. mit Sitz in Road Town auf den Britischen Jungferninseln. Der Standard-Tarif kostet auf der deutschen Preisseite 50,06 Euro für 27 Monate, also 1,85 Euro pro Monat, und verlängert sich danach für 41,10 Euro pro Jahr (Stand: Oktober 2026). Das Netz umfasst über 6000 Server in mehr als 65 Ländern, die No-Logs-Richtlinie wird laut Anbieter jederzeit und ohne Vorankündigung geprüft, zuletzt belegt durch einen KPMG-Prüfbrief von 2023. Der Makel: 2017 lieferte PureVPN trotz No-Logs-Werbung Verbindungsdaten an das FBI, und die Datenschutzerklärung nennt bis heute gespeicherte Metadaten.

Leistungen & Konditionen

Die deutsche Preisseite zeigt drei Stufen und drei Laufzeiten (Stand: Oktober 2026). Der 2-Jahres-Plan enthält derzeit 3 Gratis-Monate: Standard kostet 50,06 Euro für 27 Monate (1,85 Euro pro Monat), Plus 72,78 Euro (2,69 Euro) und Max 82,03 Euro (3,03 Euro). Danach verlängert sich das Abo jährlich, bei Standard für 41,10 Euro pro Jahr, also 3,43 Euro pro Monat. Der 1-Jahres-Plan läuft 16 Monate: Standard 34,92 Euro (2,18 Euro pro Monat), Verlängerung zum gleichen Jahrespreis. Monatlich zahlst du 12,36 Euro (Standard), 15,36 Euro (Plus) oder 18,51 Euro (Max). Auf alle Tarife gibt es 31 Tage Geld-zurück-Garantie. Im Bestellprozess wirbt PureVPN zusätzlich für einen 5-Jahres-Tarif, auf der englischen Bestellseite für 1,69 US-Dollar pro Monat.

Standard enthält das VPN samt Tracker-Blocker. Plus ergänzt einen Passwort-Manager, Max zusätzlich die Datenentfernung „Meine Daten entfernen“, Dark-Web-Monitoring und eine eSIM. Ein Konto erlaubt 10 gleichzeitige Logins; 10 weitere kosten als Add-on extra, ebenso eine dedizierte IP-Adresse mit Portweiterleitung, das Residential Network oder ein dedizierter Server.

Technik: über 6000 Server an mehr als 80 Standorten in über 65 Ländern (die englische Website nennt 78 Länder), Protokolle WireGuard, OpenVPN, IKEv2 und SSTP, Kill Switch, Split Tunneling, verschleierte Server für Netze mit VPN-Sperre, quantenresistente Schlüssel und Schutz gegen IPv6-, DNS- und WebRTC-Leaks. Streaming bewirbt PureVPN ausdrücklich, P2P läuft über spezielle Server. Apps gibt es für Windows, macOS, Linux, Android, iOS, Fire TV und Browser; Support per Live-Chat rund um die Uhr.

Vorteile

  • Sehr günstiger Einstieg. 1,85 Euro pro Monat für 27 Monate, auch die Verlängerung bleibt mit 3,43 Euro pro Monat moderat.
  • Mehrfach geprüfte No-Logs-Politik. Viertes Audit 2023 bestanden, KPMG-Prüfbrief vom April 2023 veröffentlicht; laut PureVPN darf der Prüfer jederzeit unangekündigt kommen.
  • Großes Netz, viele Extras. Über 6000 Server, verschleierte Server, quantenresistente Verschlüsselung, Tracker-Blocker, 10 Logins.
  • Service und Garantie. Live-Chat rund um die Uhr, deutsche Website, 31 Tage Geld-zurück.

Nachteile

  • Logging-Affäre 2017. PureVPN lieferte dem FBI Verbindungsdaten, obwohl es mit „Zero Logs“ warb. Die heutige Infrastruktur und die Audits entstanden danach.
  • Gespeicherte Metadaten. Die Datenschutzerklärung nennt Verbindungstag, Internetanbieter und übertragene Datenmenge; beim Audit 2023 fanden sich zudem Ursprungs-IP-Adressen in Fehlerprotokollen alter Protokolle, die PureVPN anschließend entfernte.
  • Verwirrende Tarifstruktur. Drei Stufen, wechselnde Gratis-Monate, Add-ons, ein 5-Jahres-Upsell und Preisangaben in Euro und Dollar nebeneinander.
  • Teurer nach der Erstlaufzeit. 41,10 Euro pro Jahr entsprechen 3,43 Euro pro Monat, rund 85 Prozent mehr als der Einstiegspreis.

Wie wir bewertet haben

Preis-Leistung (8,0): 1,85 Euro pro Monat für 27 Monate ist der niedrigste Preis der drei Anbieter im Mittelfeld, und 31 Tage Geld-zurück sind großzügig. Abzug für die Preiserhöhung bei Verlängerung und die unübersichtliche Tarifseite.

Datenschutz & Sicherheit (7,0): Sitz auf den Britischen Jungferninseln, viermal geprüfte No-Logs-Richtlinie mit KPMG-Prüfbrief, WireGuard, Kill Switch und verschleierte Server sind Pluspunkte. Die Affäre von 2017, die gespeicherten Metadaten und die beim Audit gefundenen Fehlerprotokolle kosten Punkte; quelloffene Apps oder RAM-only-Server nennt PureVPN auf seinen Seiten nicht.

Geschwindigkeit & Server (7,5): Über 6000 Server, mehr als 80 Standorte und 65 bis 78 Länder je nach Sprachversion der Website, WireGuard und laut Anbieter Server mit 20 Gbit/s. Eigene Geschwindigkeitsmessungen haben wir nicht durchgeführt.

Funktionen & Streaming (7,5): Streaming wird offiziell beworben, dazu 10 Logins, Split Tunneling, Tracker-Blocker, verschleierte Server und quantenresistente Schlüssel. Dedizierte IP-Adresse und Portweiterleitung kosten extra.

Bedienung & Support (7,0): Live-Chat rund um die Uhr, Apps für alle gängigen Plattformen und eine deutsche Website. Abzug für Übersetzungsfehler, gemischte Währungen und die vielen Zusatzangebote im Bestellprozess.

Für wen geeignet

PureVPN passt zu dir, wenn du einen günstigen Mehrjahrestarif mit großem Servernetz suchst, Streaming und Torrents nutzt und ein mehrfach geprüftes No-Logs-Versprechen wichtiger findest als eine makellose Historie. Weniger geeignet ist PureVPN, wenn du maximale Privatsphäre erwartest: Die gespeicherten Metadaten und der Vorfall von 2017 sprechen dann für Mullvad oder Proton VPN. Wer sich nur ein Jahr binden will, zahlt mit 2,18 Euro pro Monat ebenfalls wenig; vom Monatsabo für 12,36 Euro raten wir ab.

Quellen

Häufige Fragen zu PureVPN

Was kostet PureVPN?

Auf der deutschen Preisseite kostet der Standard-Tarif 50,06 Euro für 27 Monate (24 plus 3 Gratis-Monate), also 1,85 Euro pro Monat; danach verlängert er sich für 41,10 Euro pro Jahr. Plus kostet 2,69 Euro und Max 3,03 Euro pro Monat. Der Jahrestarif Standard liegt bei 2,18 Euro pro Monat (34,92 Euro für 16 Monate), das Monatsabo bei 12,36 Euro (Stand: Oktober 2026).

Was unterscheidet die Tarife Standard, Plus und Max?

Standard enthält das VPN mit Tracker-Blocker. Plus ergänzt laut Preisseite einen Passwort-Manager, Max zusätzlich die Datenentfernung „Meine Daten entfernen“, Dark-Web-Monitoring und eine eSIM. Für reinen VPN-Schutz reicht Standard; alle drei Stufen haben dieselben Server, Protokolle und 10 Logins.

Ist PureVPN wirklich ein No-Logs-VPN?

PureVPN lässt seine No-Logs-Richtlinie prüfen, laut Anbieter jederzeit ohne Vorankündigung („Always-On Audit“); das vierte Audit lief von Februar bis April 2023, der Prüfbrief stammt von KPMG. Bestätigt wurde die Einhaltung, gefunden wurden aber Ursprungs-IP-Adressen in Fehlerprotokollen alter Protokolle, die PureVPN anschließend entfernte. Die Datenschutzerklärung nennt weiterhin gespeicherte Daten: Verbindungstag, Internetanbieter und übertragene Datenmenge, nicht aber besuchte Seiten oder IP-Adressen. 2017 hatte PureVPN noch Verbindungsdaten ans FBI geliefert.

Wie viele Geräte und welche Protokolle unterstützt PureVPN?

Ein Konto erlaubt 10 gleichzeitige Logins, weitere 10 gibt es als kostenpflichtiges Add-on. Die Apps nutzen WireGuard, OpenVPN, IKEv2 und SSTP; Kill Switch, Split Tunneling und verschleierte Server sind enthalten. Dedizierte IP-Adresse und Portweiterleitung kosten extra.

Funktioniert PureVPN für Streaming?

PureVPN bewirbt sich ausdrücklich als Streaming-VPN mit über 6000 Servern an mehr als 80 Standorten. Ob ein bestimmter Dienst wie Netflix läuft, kann kein Anbieter garantieren, weil Streaming-Dienste VPN-Adressen sperren. Mit der 31-Tage-Geld-zurück-Garantie kannst du es gefahrlos testen.

Alternativen im VPN-Vergleich

  • Platz 1Testsieger
    Surfshark Logo

    Surfshark

    Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis der vier für Haushalte mit vielen Geräten: ein Abo, beliebig viele Verbindungen, solide Prüfungen. Wer deutschen Chat-Support oder einen öffentlichen Prüfbericht will, ist bei CyberGhost besser.

  • Platz 2
    Proton VPN Logo

    Proton VPN

    Schweizer Datenschutz, jährliche No-Logs-Audits, riesiges Servernetz und ein brauchbarer Gratis-Tarif. Wer mehr als 10 Geräte schützen will oder den Preissprung nach 24 Monaten scheut, fährt mit PIA oder Mullvad besser.

  • Platz 3Beliebt
    ExpressVPN Logo

    ExpressVPN

    Technisch die stärkste der vier: eigenes Protokoll, RAM-only-Server, viele Prüfungen, im Test am schnellsten. Der Preis gilt nur 28 Monate; wer danach bleibt oder viele Geräte braucht, zahlt bei Surfshark weniger.